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Champagne

Die französische Weinbauregion Champagne gab dem berühmtesten Schaumwein der Welt den gesetzlich geschützten Namen Champagner. Das Herz des Produktionsgebietes ist Reims.Die Champagne ist das nördlichste Weinbaugebiet Frankreichs rund 140 Kilometer östlich von Paris. Die „Région délimitée de la Champagne viticole” wurde erstmals im Jahre 1908 definiert und 1927 endgültig festgelegt. Die Champagne ist in fünf Zonen gegliedert. Das sind Montagne de Reims, Vallée de la Marne, Côte des Blancs, Côte de Sézanne und das im Süden liegende Côte du Bar.Die Rebflächen umfassen 34.000 Hektar, die zu 99% mit den drei Champagner-Sorten Pinot Noir (38%), Pinot Meunier (33%) und Chardonnay (28%) bestockt sind. Die vier Sorten Arbane, Petit Meslier, Pinot Gris und Pinot Blanc sind zwar aus historischen Gründen ebenfalls für den Champagner zugelassen, haben aber mit nur insgesamt nur 90 Hektar Rebfläche mengenmäßig nahezu keine Bedeutung. Das Geheimnis und der große Erfolg des unvergleichlichen Champagners liegen vor allem im Bodentyp, dem Klima und selbstverständlich auch in der gesetzlich definierten Herstellungsmethode Méthode champenoise. Assemblage- Dieser ungemein wichtige Prozess entscheidet über die Unverwechselbarkeit und die Qualität des Produktes. Die Zusammenstellung der Weine und Jahrgänge erfordert Erfahrung, sensorische Fähigkeiten, Vorstellungskraft und Sorgfalt. Sie ist im Detail ein bestens gehütetes Geheimnis der einzelnen Häuser. Flaschengärung- Eine der grundlegenden Vorschriften ist es, dass der Champagner nach der alkoholischen Gärung eine zweite Gärung in einer Flasche durchlaufen muss. Es werden jährlich rund 300 Millionen Flaschen Champagner produziert.
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